Wege zum Leben - In der Digitalen TransformationMit diesem Projekt beteiligt sich das Netzwerk Wege zum Leben. In Südwestfalen. an der Regionale 2025

Die Anforderungen, die die Digitale Transformation an die Menschen stellt, verlangen nach ethischen Antworten. Das Projekt gestaltet darum innovative Angebote und Räume, in denen sich die Menschen wissenschaftlich, kulturell, spirituell und experimentell mit den Auswirkungen der Digitalisierung auseinandersetzen und Bewältigungsstrategien entwickeln können. Es nutzt dazu ganzheitliche, sinnstiftende Ansätze und stellt den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Es nutzt das Potential der Landschaft und der kulturellen Vielfalt in SWF, verschränkt digitale und analoge Begegnungs- und Kulturformate.

Zur allgegenwärtigen Vernetzung tritt die spirituelle Qualität der Verbundenheit.

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Ausgehend von den Erfahrungen des Netzwerks „Wege zum Leben. In Südwestfalen“, dem „Spirituellen Sommer“ und den „Sauerland-Seelenorten“ entwickelt das Projekt innovative Angebote, um denjenigen Auswirkungen der Digitalisierung zu begegnen, die die Menschen belasten. Mit der Schulung von Achtsamkeit und sinnlicher Wahrnehmung, mit Begegnung im Miteinander und Vermittlung von spiritueller Erfahrung und Wissen trägt es dazu bei, individuelle Lösungen zur digitalen Überforderung zu erproben: Wissenschaftlich - mit einem digitalen und analogen „Denk-Labor“. Kulturell - mit dem „Unplugged Festival“ und „Erzählenden Orten“. Experimentell - mit der Schaffung sog. „Kontrasträume“ in der Natur und den Dörfern in SWF. Diese fünf, eng miteinander verzahnten Bausteine nehmen das in der Region Gewachsene auf, wertschätzen die Diversität der Menschen und Kulturen in SWF und schaffen neue Zugänge zu dem, was Heimat ist/werden kann. Zielgruppe sind Einheimische, Zugezogene, Gäste, Entscheider, Unternehmen in SWF, die die Digitalisierung mit neuen kulturellen Handlungskonzepten mitgestalten wollen. 

Denk-Labor analog-digital

Entstehen soll ein dynamisch wachsendes Denk-Labor im analogen (reale Bildungs- und Veranstaltungsorte in SWF) und im digitalen Raum (virtuelle Plattform). Es stellt die Konzepte vor - und zur Diskussion, die die Religionen und Spirituellen Traditionen den Menschen zu den Herausforderungen der Digitalen Transformation offerieren. Ihre führenden Vertreter/innen bieten dort modulare Fortbildungen und Webinars für Fachleute und Workshops und Vorträge für ein breites Publikum an. Sie verbinden Erkenntnisse aus Spiritualität, Religion, Philosophie und Naturwissenschaft. Die Angebote des Labors nutzen auch die Kulturlandschaft in SWF, den Sinn der Menschen für Gastfreundschaft und Gemeinschaft, die fachliche Kompetenz und große Offenheit, mit der das Thema Spiritualität hier in den vergangenen Jahren bewegt wurde (s.o.). Es macht SWF als überregional herausragenden Lern- und Erfahrungsraum zu diesen Fragen sichtbar. 
 

Nachhatlig leben: das Digital - Unplugged - Festival

Das Festival bietet den Teilnehmer/innen einen analogen Ort, an dem sie sich über die Auswirkungen einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt auf ihre Leben und ihre persönliche Entwicklung austauschen können und Lösungen für sich finden. Es richtet sich besonders an junge Erwachsene, ist aber offen für alle Generationen. Elemente sind: Diskurse zu Fragen von Ethik und Grenzen digitaler Arbeit, Musik, Inspirationen durch Naturwahrnehmung, Räume und Zeiten für Kontemplation und „unplugged“-Erfahrungen. Die Zielgruppe entwickelt das Programm des Festivals selbst mit (Barcamp etc.). Unternehmen sind eingeladen, Partner des Festivals zu sein und es als Dialogforum für die Beziehungen zu (jungen) Mitarbeitern und ihre unternehmerische Sozialverantwortung (Corporate Social Responsibility) zu nutzen und so ihre Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu stärken.

Kontrasträume für neue Erfahrungen

Es entstehen inspirierende „Spürräume“ für neues Lernen, Arbeiten und Leben in SWF, die eine hohe ästhetische und atmosphärische Qualität haben. Dazu werden einerseits bereits bestehende Architekturen wie Kapellen, Scheunen u. ä. umgenutzt sowie mobile, reduzierte Räume (Tiny Houses, Bauwagen) in der Natur angeboten. Andernorts entsteht experimentelle, temporäre Architektur aus den jeweils vor Ort gegebenen Natur- und Baustoffen. Entwickelt werden diese Bauten in einem interaktiven bottom-up-Prozess mit den Menschen in der Region. Sie richten sich an Menschen, die für eine begrenzte Zeit ein inspirierendes, geschütztes Umfeld für ihre Arbeit und/oder ihr Leben suchen und eignen sich für Auszeit-Urlaube, besondere Arbeitsphasen (Workation u. ä.) und als anregende Coworking-Spaces und geben damit auch Impulse für Unternehmen und Tourismus.

Erzählende Orte

Besondere Orte in der Natur, aber auch Kirchen, Kapellen, Moscheen, Synagogen in SWF haben ein großes Potential, das das Projekt als weiteren Erfahrungs- und Diskursraum nutzt. Hier kommen die Menschen zur Ruhe, finden Abstand vom digital überfordernden Alltag. Hier ist die Kraft der Natur zu erleben, werden religiöse und spirituelle Traditionen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar. Das Projekt macht diese Orte „lesbar“ und „hörbar“. Es sichert und wertschätzt das (alte) Wissen der Region, gibt es weiter, ermöglicht den Dialog. Die Orte werden mit der lokalen Bevölkerung identifiziert, ihre Geschichte(n) und zukunftsrelevanten Impulse erfragt und in ein authentisches Storytelling überführt, das analoge und digitale Rezeption verbindet.

Kommunitkation

Kommunikation (Konzept, Maßnahmen zur Umsetzung wie Print, Digitale Verlängerung) zu den o.g. Bausteinen und unter Einbeziehung der bereits in SWF zu dem Thema erarbeiteten Inhalte (Spiritueller Sommer, Sauerland-Seelenorte). Synergien mit dem Regionalmarketing-Ansatz „Spiritualität/Achtsamkeit/Sinnorientierung in SWF“.