Spiritueller Sommer
Eröffnung 2018

Abschluss des Spirituellen Sommers 2018

Ein wunderschöner Spiritueller Sommer 2018 hat am 02.09.2018 im Abenteuerdorf Wittgenstein in Bad Berleburg-Wemlighausen seinen Abschluss gefunden.

Nach drei Monaten und über 300 Veranstaltungen bedankt sich das Leitungsteam ganz herzlich bei allen Akteuren, Besuchern und Förderern für Ihre Untersützung und Teilnahme. Herzlichen Dank!


Der nächste Spirituelle Sommer wird voraussichtlich vom 6. Juni bis zum 1. September 2019 stattfinden. Wenn Sie sich um die Teilnahme bewerben möchten und noch nicht Akteur waren, nehmen Sie bitte mit dem Projektbüro Kontakt auf (info@wege-zum-leben.com ).

Der Spirituelle Sommer 2018

Spiritueller Sommer 2018

Vom 07.06. bis 02.09.2018 lädt Südwestfalen mit seinen Ferienregionen Sauerland und Siegerland-Wittgenstein zum siebten Spirituellen Sommer ein. Über 300 Veranstaltungen an mehr als 90 Orten bieten eine große Vielfalt spiritueller Angebote in ganz Südwestfalen. In beeindruckender Natur und jahrhundertealter Kulturlandschaft, aber auch in der Begegnung mit den Menschen der Region schafft die Veranstaltungsreihe die Möglichkeit ein wenig Tempo aus dem Alltag herauszunehmen, stiller zu werden, sich und anderen zu begegnen und sich vielleicht auch auf Neues einzulassen. Unter dem Leitthema „Licht“ (2018 zum dritten und letzten Mal) ist erneut ein ambitioniertes Kulturprogramm mit besonderen Höhepunkten im Bereich der Lichtkunst und mit einer Ausstellung mit Werken von Emil Schumacher entstanden. Entdecken und erleben Sie, wie es Menschen, Kultur, Natur und spirituelle Erfahrung auf besondere Weise verbindet!

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Netzwerk Wege zum Leben. In Südwestfalen.

Verantwortlich für den Spirituellen Sommer ist ein in dieser Art wohl einzigartiges Netzwerk von über 250 Akteuren aus den Bereichen Kultur- und Heimatarbeit, Tourismus, Kirchen, Moscheegemeinden, nicht religiös gebundener Spiritualität und Gesundheitsprävention. Es setzt in seiner Arbeit ganz bewusst auf die Verbindung von neuen und traditionellen Formen. Kulturelle Angebote, kulturelle Bildung und interkulturelle Begegnung sind dabei von besonderer Bedeutung. Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist die Offenheit für eine zeitgemäße Spiritualität und die Akzeptanz unterschiedlicher Zugänge. Aus den Anfängen einer ersten Kooperation zwischen Tourismus und Kirchen im Raum Schmallenberg hat sich das Netzwerk seit 2011 auf ganz Südwestfalen ausgedehnt.

Hier finden Sie alle Veranstaltungen des Spirituellen Sommers im Überblick...

Highlights des Spirituellen Sommers

Sommer 2018

„MERON“ - KLEZMER RHAPSODIE MIT BERND SPEHL (KLARINETTE) UND BALTHASAR GUGGENMOS (ORGEL)Musikalische Einladung zum interkulturellen Dialog

7. August 2018 um 20.00 Uhr in der Abteikirche Königsmünster Meschede

 

Auch und gerade die Musik ist in der Lage, den interkulturellen Dialog zu befördern. Die Musik dieses Abends führt mitten hinein in ein gewaltiges religiöses Freudenfest und das Pilgererlebnis tausender Chassidischer Juden am Berg Meron in Israel. Chassidische Melodien klingen durch die Nacht, mit der der jüdische Feiertag Lag ba'Omer beginnt. Bis zum nächsten Sonnenuntergang wird hier am Grab des Rabbi bar Yohai getanzt, gesungen und gebetet. Auf der Suche nach Melodien ist der Klarinettist Bernd Spehl wiederholt in diese Welt eingetaucht. Gemeinsam mit dem Organist Balthasar Guggenmos hat er seinen tiefen Erlebnissen eine musikalische Form gegeben: aus teils ergreifenden, teils mitreißenden Melodien sowie einrahmenden oder antwortenden Improvisationen entsteht eine aufwühlende Rhapsodie, die mit hinein nimmt in die chassidische Welt auf dem Berg Meron: tänzerisch, sakral oder meditativ. Die Kombination vom Klezmer und Orgel ist dabei ungewöhnlich und reizvoll zugleich, ein spannender Dialog zwischen Klezmer und Kirchenmusik.

Eintrittskarten: 15 € im Vorverkauf beim Abteiladen Meschede (0291 2995109) und bei der Gästeinformation Schmallenberg, Poststraße 7(02972 97400) sowie an der Abendkasse.

Abtei Königsmünster, Gastbüro, 0291 2995210, gastbereich@koenigsmuenster.de,  www.koenigsmuenster.de

EMIL SCHUMACHER, DAS BUCH GENESISAlle Veranstaltungen im Lenneatelier am Kunsthaus Alte Mühle, Schmallenberg, Unter der Stadtmauer 4

ERÖFFNUNG am 12. August 2018 um 15.00 Uhr

Rouven Lotz, wissenschaftlicher Leiter des Emil Schumacher Museums, Hagen, im Gespräch mit Dr. Andrea Brockmann.

Begleitveranstaltung am Sonntag, 19. August 2018 um 15.00 Uhr

Prof. Dr. Inge Habig: Emil Schumacher – Bilder der Genesis ohne Erzählung.
Gedanken zur Ikonografie des „frommen Bildes“ heute. Welche Bedeutung hat das Thema Spiritualität in der Spannung zwischen Abstraktion und Erzählung im Werk von Emil Schumacher (1919 - 1999), einem der bedeutendsten deutschen Künstler nach 1945? Antworten auf diese Frage gibt die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Inge Habig,Herdecke.

Ausstellung ab Sonntag, 12 August bis 02. September 2018
Öffnungszeiten: donnerstags bis sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr
Emil Schumacher (1912-1999) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlernnach 1945. Sein Werk ist von der Expressivität und dem intensiven Dialog zwischenspontaner Gestik und pastoser Malerei erfüllt. Die Ausstellung zeigt den Malerals Schöpfer eines grafischen Gesamtkunstwerkes. Es handelt sich dabei um dasBuch Genesis. Im Winter 1998 in seinem Hagener Atelier auf Acetatdruckfoliengeschaffen, wurden die Blätter in Jaffa, Tel Aviv, gedruckt - mit dem WüstensandIsraels. Die Genesisfolge entstand weniger als ein Jahr vor dem Tode Schumachers und zeigt dessen ungeheure und bis in das Spätwerk des Künstlers anhaltende Schöpfungskraft, die auch gekennzeichnet ist von dem Versuch „der entzauberten Welt eine spirituelle Alternative entgegenzustellen“ (Ernst-Gerhard Güse). Dank der großzügigen Leihgabe des Emil Schumacher Museums ist es möglich, dieses Buch Seite für Seite zu zeigen. Beinahe als könnten die Besucher selbst darin blättern, entfaltet sich der ganze Reichtum von Schumachers Spätwerk in der Ausstellung dieses buchkünstlerischen Meisterwerkes.
Kontakt: Kulturbüro Schmallenberg, Dr. Andrea Brockmann, 02972 980232, kulturbuero@schmallenberg.de

 

Eröffnung des Spirituellen Sommers 2018in Schmallenberg-Wormbach

Derwisch trifft Klezmer trifft St. Peter und Paul
Am 7. Juni fand die Eröffnung des Spirituellen Sommers 2018 in Schmallenberg-Wormbach statt.
In einer der ältesten Kirchen des Sauerlands brachten Reinald Noisten (Klarinetten), Syavash Rastani (Daf/Rahmentrommel) und der Derwischtänzer Talip Elmasulu in einem 45minütigen Konzert Elemente aus der jüdischen Kultur, der mystischen Tradition im Islam und des Christentums zusammen. Zuvor führte Silke van Doorn in die Grundlagen und Formen interreligiöser und interkultureller Arbeit ein.
Die Dorfgemeinschaft Wormbach und der tamilische Imbiss Sinthu empfingen die Gäste anschließend auf der Wiese an Biermann‘s Scheune mit Speisen und Getränken. Wer mochte, war herzlich eingeladen, mit Marion Noisten und begleitender Musik sich im Kreistanz zu bewegen. Der Projektchor der Chorgemeinschaft Cäcilia Wormbach begleitete den Ausklang mit zwei Liedern.

Lichtinstallation in Eslohe

„ZweiQuellen“ – Lichtskulptur von Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov

Am Freitag, 8. Juni 2017 wurden am DampfLandLeute Museum und an der St. Rochus Kapelle in Eslohe die Lichtskulpturen der Künstler Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov eröffnet.
Inspiriert von der Kraft und besonderen Ausstrahlung der beiden Orte haben die Kölner Künstler die Lichtskulptur „ZweiQuellen“ installiert. Die Installation ist einer der Höhepunkte des Spirituellen Sommers 2018. Nach einem Werkgespräch zwischen den Künstlern und Dr. Andrea Brockmann, Leiterin des Kulturbüros Schmallenberg und Kuratorin der Lichtkunstreihe, führte eine kleine Wanderung zur Kapelle. Dort folgte der zweite Teil des Künstlergesprächs und ein Empfang mit sommerlichen Getränken. Lena Winkelmeyer und Gina Schöttler begleiteten die Vernissage mit Saxophon und Trompete. Am 7. Juli und am 30. August finden zwei Veranstaltungen an der Rochus Kapelle statt. Die Skulpturen können bis zum Ende des Spirituellen Sommers am 2. September 2018 bestaunt werden.

DampfLandLeute Museum Eslohe, Homertstr. 21 und St. Rochus Kapelle, St. Rochus-Weg, Eslohe

Lichtskulptur von Kristina StoyanovaChristuskirche, Arnsberg-Neheim, Burgstr. 29

„God is a woman and She knows how to dance“. Dieser Satz ist im Sommer bis Anfang September in Leuchtschrift an der Orgelbühne der Ev. Christuskirche in Neheim zu sehen. Die Skulptur von Kristina Stoyanova fordert die Besucher u. a. in ihrem Gottesverständnis heraus und war einer der Bezugspunkte für einen Workshop mit dem Krefelder Tänzer Andreas Simon, der am 06. und 07. Juli in der Kirche stattfand. Nach der Vernissage mit einem Künstlergespräch begann der Workshop: Unter der Leitung des erfahrenen Tänzers und Choreographen konnten die Teilnehmer/innen die Lichtskulptur auf besondere Weise betrachten, auf sich wirken lassen und darauf reagieren. Im Wechselspiel von Bewegung,  Wahrnehmung und Gestaltung erkundeten sie den Kirchenraum und schafften spielerisch eigene Interpretationen. Die Lichtskulptur ist zu den Öffnungszeiten freitags und sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr und zu den Gottesdiensten zu besichtigen.

Ev. KG Neheim, Pfarrer Dr. Udo Arnoldi, udo.arnoldi@t-online.de, 02932 27272 und Fachbereich Kultur Stadt Arnsberg, Peter Kleine, 02932 2011100, p.kleine@arnsberg.deTanzworkshop und Vernissage zu einer