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Verbundenheit in der in der Digitalen Transformation: Das COM.Festival

Mit diesem Projekt beteiligt sich das Netzwerk Wege zum Leben. In Südwestfalen. an der REGIONALE 2025

Die Digitalisierung verändert unser Leben und beschleunigt die Prozesse der Ökonomisierung, Globalisierung und Individualisierung. Wir glauben, dass menschliche Verbundenheit in diesen Zeiten noch wichtiger ist als je zuvor. Und wir möchten, dass digitale Vernetzung und eine allumfassende Verbundenheit der Menschen mit sich, anderen und der Natur zusammengehen.

Für 2024 planen wir ein dreitägiges COM.Festival an einem schönen Ort in Südwestfalen: Mit künstlerischen Impulsen, wissenschaftlichem Input, sinnlichem Naturerleben, moderierten Dialogen und lebendigen Begegnungen. In heiter-festlicher Atmosphäre werden Verbundenheit und Gemeinsinn erlebbar.

EINLADUNG ZUM MITMACHEN UND MITDENKEN

Workshop und Regionstreffen „Verbundenheit in der digitalen Transformation“
18. November 14 bis ca. 18 Uhr
im DampfLandLeuteMuseum in Eslohe
An diesem Tag stellen wir der Region unsere Pläne für das COM.Festival vor und laden dazu alle ein, die sich für das Thema Verbundenheit in der digitalen Transformation interessieren.

Die Gäste erwartet ein inspirierender Nachmittag zum Mitmachen und Mitdenken:

  • Wissenschaftlich: Impuls von Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg, Unternehmerin, Zukunftsforscherin und Autorin zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit
  • Praktisch: Vorstellung des COM.Festivals
  • Dialogisch: Wir möchten Ihnen zuhören, was Sie von dem Vorhaben halten
  • Künstlerisch: Wir gestalten mit dem renommierten Architekten Christoph Hesse eine Skulptur der Verbundenheit.

Ein Ausflug in die Natur, die buntgemischte Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das spektakuläre Ambiente der Maschinenhalle und die sauerländische Gastfreundschaft tun ein Übriges, um der Verbundenheit auf die Spur zu kommen und die Festival-Pläne weiter reifen zulassen.

Anmeldung bis 15.11. über info@wege-zum-leben.com oder 02972-974017. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wege

Naturerfahrung · Kulturelle Impulse und Angebote · Begegnung · Reduktion · Konzentration · Spirituelles Denken und Handeln

Ressourcen

Menschen · Landschaft · Natur · kulturelle Vielfalt … in Südwestfalen

Zugänge

Kulturell · Wissenschaftlich · Experimentell 

Erfahrung

10 Jahre Netzwerk ›Wege zum Leben. In Südwestfalen.‹ 8 erfolgreiche ›Spirituelle Sommer‹ in Südwestfalen Leitbild ›Spiritueller Tourismus in Südwestfalen‹ Entwicklung von 43 ›Sauerland-Seelenorten‹

Vision

Zur allgegenwärtigen Vernetzung tritt die spirituelle Qualität der Verbundenheit.

Weitere Informationen...

„Verbundenheit in der digitalen Transformation – das COM.Festival“
Digital vernetzt. Menschlich verbunden.

In einer Zeit, in der Digitalisierung alle Bereiche des Lebens umgestaltet und die Prozesse der Ökonomisierung, Globalisierung und Individualisierung beschleunigt, glauben wir, dass menschliche Verbundenheit noch wichtiger ist als je zuvor. Wir stellen uns eine Welt vor, in der mehr denn je menschliche Verbundenheit einen hohen Stellenwert genießt. Eine allumfassende Verbundenheit mit uns selbst, mit anderen Menschen und mit der Natur.

Dazu haben wir, das Netzwerk „Wege zum Leben“, das sich seit Jahren dafür einsetzt, in Südwestfalen kulturelle und spirituelle Aktivitäten zu fördern, ein neues Projekt gestartet. Als Teil der REGIONALE 2025 entwickeln wir das COM-Festival. Es bietet Räume und Formate für alle an, die sich auf dem Hintergrund der digitalen Transformation damit auseinandersetzen wollen, was Verbundenheit und mental-emotionale Gesundheit in der Region dauerhaft fördert. Ob bei sich persönlich, in Gruppen, in denen man aktiv ist, oder im eigenen Unternehmen.

Beim Festival bekommen wir neue Impulse. Darüber können wir uns in einem inspirierend-festlich-freudigen Ambiente mit anderen austauschen und gemeinsam Lebensfragen reflektieren, die vom digitalen Wandel und Prozessen der Ökonomisierung berührt oder ausgelöst werden. Gut moderierte Dialoge und Begegnungen in einer vertrauensvollen Atmosphäre fördern die Verbundenheit untereinander. Musik, künstlerische Impulse und sinnliches Naturerleben machen den Umgang mit dem gewichtigen Thema leicht. Etwas in uns wird berührt, auf das wir mit Kopf, Herz und Hand reagieren: Raum für Resonanz im besten Sinne.

Wir widmen uns Fragen, die aus dem Alltag kommen, z.B.:

  • Wie erleben wir Verbundenheit heute, wie hat sie sich verändert, welche Wünsche haben wir für die Zukunft?
  • Welche Formen, Formate und Settings fördern Verbundenheit – in der Familie, im Verein, in der Gemeinde, im Unternehmen?
  • Wie beeinflusst die digitale Praxis meine Beziehung zu uns selbst? Unseren Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen? Oder das eigene Verhältnis zur Natur - eher positiv oder eher negativ?
  • Wie verändern sich eigener Lebenssinn, Bedeutungen und Werte unter den Bedingungen der digitalen Transformation?
  • Welche Antworten haben Kunst und Kultur, Natur- und Gesellschaftswissenschaften, Philosophie, Religionen und Mystik auf diese Fragen
  • Wo und wie fördern bzw. behindern soziale Medien die persönlichen Kontakte untereinander?  Wie können wir uns darüber mit anderen Menschen gut verbinden wo erschweren sie Verbundenheit mit sich und anderen? 
  • In welchen Formen sind uns digitale Informationsströme eher Last in welchen Lust?

Im Unterschied zu Thinktanks und Debattierclubs stehen bei uns die persönlichen Erfahrungen und gute Begegnungen im Mittelpunkt. Nachdenken, Einfühlen und Inspiration sind eingeladen. Aus zehnjähriger Gestaltung des „Spirituellen Sommers“ wissen wir, wie man an besonderen Orten, mit guter Moderation und innovativen Formaten Möglichkeiten für solche Erfahrungen schafft. Resonanz und Verbundenheit zu ermöglichen ist unser Anliegen und unsere Leidenschaft.

Die Stärken von Südwestfalen spielen eine zentrale Rolle: Natur, die zu Verlangsamung und Stille einlädt; die kulturelle Vielfalt, der Sinn der Menschen für Gastfreundschaft und Gemeinschaft; eine starke mittelständische Wirtschaft, die einerseits die digitale Transformation vorantreibt und andererseits die Zugehörigkeit und ein am Menschen orientiertes Miteinander wertschätzt. 

Das Festival dient als Ideen-Schmiede, als Inkubator; es soll ein Auftakt sein. Unser Ziel ist es, dass daraus weitere Festivals, neue Formate und Gruppen ko-kreativ für die Region geboren werden. Sie haben das gemeinsame Ziel, angesichts global wirksamer Umwälzungen in Südwestfalen Verbundenheit, hohe Lebensqualität und mentale und psychische Gesundheit zu fördern.

 

 


Baustein 1

Denk-Labor analog-digital

Entstehen soll ein dynamisch wachsendes Denk-Labor im analogen (reale Bildungs- und Veranstaltungsorte in SWF) und im digitalen Raum (virtuelle Plattform). Es stellt die Konzepte vor - und zur Diskussion, die die Religionen und Spirituellen Traditionen den Menschen zu den Herausforderungen der Digitalen Transformation offerieren. Ihre führenden Vertreter/innen bieten dort modulare Fortbildungen und Webinars für Fachleute und Workshops und Vorträge für ein breites Publikum an. Sie verbinden Erkenntnisse aus Spiritualität, Religion, Philosophie und Naturwissenschaft. Die Angebote des Labors nutzen auch die Kulturlandschaft in SWF, den Sinn der Menschen für Gastfreundschaft und Gemeinschaft, die fachliche Kompetenz und große Offenheit, mit der das Thema Spiritualität hier in den vergangenen Jahren bewegt wurde (s.o.). Es macht SWF als überregional herausragenden Lern- und Erfahrungsraum zu diesen Fragen sichtbar. 

Baustein 2

Das COM.Festival. Verbundenheit in der digitalen Transformation

Das Festival bietet den Teilnehmer/innen einen analogen Ort, an dem sie sich über die Auswirkungen einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt auf ihre Leben und ihre persönliche Entwicklung austauschen können und Lösungen für sich finden. Es richtet sich besonders an junge Erwachsene, ist aber offen für alle Generationen. Elemente sind: Diskurse zu Fragen von Ethik und Grenzen digitaler Arbeit, Musik, Inspirationen durch Naturwahrnehmung, Räume und Zeiten für Kontemplation und „unplugged“-Erfahrungen. Die Zielgruppe entwickelt das Programm des Festivals selbst mit (Barcamp etc.). Unternehmen sind eingeladen, Partner des Festivals zu sein und es als Dialogforum für die Beziehungen zu (jungen) Mitarbeitern und ihre unternehmerische Sozialverantwortung (Corporate Social Responsibility) zu nutzen und so ihre Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu stärken.

Baustein 3

Kontrasträume für neue Erfahrungen

Es entstehen inspirierende „Spürräume“ für neues Lernen, Arbeiten und Leben in SWF, die eine hohe ästhetische und atmosphärische Qualität haben. Dazu werden einerseits bereits bestehende Architekturen wie Kapellen, Scheunen u. ä. umgenutzt sowie mobile, reduzierte Räume (Tiny Houses, Bauwagen) in der Natur angeboten. Andernorts entsteht experimentelle, temporäre Architektur aus den jeweils vor Ort gegebenen Natur- und Baustoffen. Entwickelt werden diese Bauten in einem interaktiven bottom-up-Prozess mit den Menschen in der Region. Sie richten sich an Menschen, die für eine begrenzte Zeit ein inspirierendes, geschütztes Umfeld für ihre Arbeit und/oder ihr Leben suchen und eignen sich für Auszeit-Urlaube, besondere Arbeitsphasen (Workation u. ä.) und als anregende Coworking-Spaces und geben damit auch Impulse für Unternehmen und Tourismus.

Baustein 4

Erzählende Orte

Besondere Orte in der Natur, aber auch Kirchen, Kapellen, Moscheen, Synagogen in SWF haben ein großes Potential, das das Projekt als weiteren Erfahrungs- und Diskursraum nutzt. Hier kommen die Menschen zur Ruhe, finden Abstand vom digital überfordernden Alltag. Hier ist die Kraft der Natur zu erleben, werden religiöse und spirituelle Traditionen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar. Das Projekt macht diese Orte „lesbar“ und „hörbar“. Es sichert und wertschätzt das (alte) Wissen der Region, gibt es weiter, ermöglicht den Dialog. Die Orte werden mit der lokalen Bevölkerung identifiziert, ihre Geschichte(n) und zukunftsrelevanten Impulse erfragt und in ein authentisches Storytelling überführt, das analoge und digitale Rezeption verbindet.

Baustein 5

Kommunikation

Kommunikation (Konzept, Maßnahmen zur Umsetzung wie Print, Digitale Verlängerung) zu den o.g. Bausteinen und unter Einbeziehung der bereits in SWF zu dem Thema erarbeiteten Inhalte (Spiritueller Sommer, Sauerland-Seelenorte). Synergien mit dem Regionalmarketing-Ansatz „Spiritualität/Achtsamkeit/Sinnorientierung in SWF“.

Förderer