Erfolgsfaktor NetzwerkDas Netzwerk Wege zum Leben. In Südwestfalen.

In der - in dieser Art wohl einzigartigen Kooperation - haben sich über 250 Akteure aus den Bereichen Kultur- und Heimatarbeit, Tourismus, Kirchen, Moscheegemeinden, nicht religiös gebundener Spiritualität, Erwachsenenbildung und Gesundheitsprävention zusammengeschlossen. Damit ist eine hohe Authentizität gegeben, die das „von unten“ gewachsene Netzwerk auszeichnet und nachhaltig stärkt. Umgekehrt kann auch die Arbeit der Akteure eine neue Wirksamkeit entfalten und neue Inhalte aufnehmen.

Das Netzwerk setzt in seiner Arbeit ganz bewusst auf die Verbindung von neuen und traditionellen Formen. Kulturelle Angebote, kulturelle Bildung und interkulturelle Begegnung sind dabei von besonderer Bedeutung. Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist die Offenheit für eine zeitgemäße Spiritualität und die Akzeptanz unterschiedlicher Zugänge. Aus den Anfängen einer ersten Kooperation zwischen Tourismus und Kirchen im Raum Schmallenberg hat sich das Netzwerk seit 2011 auf ganz Südwestfalen ausgedehnt.




Hintergrund

Wege zum Leben.

Stille, Entschleunigung, Suche nach Sinn

Der Wunsch nach Stille, nach Entschleunigung und Zu-Sich-Kommen gewinnt für die Menschen in der postmodernen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig wächst das Interesse an spiritueller Erfahrung innerhalb und außerhalb von religiösen Gemeinschaften. Es ist Ausdruck einer neuen Suche nach Orientierung und Lebenssinn. Südwestfalen und seine Ferienregionen Sauerland und Siegerland-Wittgenstein sind reich an Kirchen, Bildstöcken und anderen Formen christlicher Symbolik in der Kulturlandschaft. Hinzu kommt eine große Zahl von Orten in der Natur, die bis heute in ihrer besonderen Ausstrahlung wahrgenommen werden: Plätze an Landschaftsgrenzen oder mit beeindruckenden Ausblicken und symbolhafte Landschaftselemente wie Berggipfel, Bäume und Gewässer. Moscheen, Synagogen und Orte buddhistischer Spiritualität vervollständigen das Angebot.

Das Netzwerk „Wege zum Leben. In Südwestfalen.“ führt die Menschen in diese Landschaft und in die Stille und die Langsamkeit: Auf Berghöhen und an Bachufer, in die Kirchen und Moscheen und zu den vielen anderen „besonderen“ Orten Südwestfalens. Es erschließt das spirituelle Potenzial der Region und entwickelt es weiter.  Die Angebote des Netzwerks richten sich an die Bewohner/innen und die Gäste in Südwestfalen und seinen Ferienregionen und bietet ihnen individuelle Zugängen zu spiritueller Erfahrung. Es spricht religionsferne Menschen genauso an wie religiöse (aller Konfessionen).

Mit dem alljährlichen Spirituellen Sommer setzt das Projekt die zahlreichen spirituell bedeutenden Wege und Orte in Südwestfalen über ein vielseitiges kulturelles Programm (neu) in Szene und macht sie in der Region und darüber hinaus bekannt.